Der Möserer See
Etwa 15 Minuten oberhalb von Mösern liegt in idyllischer Waldeinsamkeit, eingebettet in einer mit Moränenschutt ausgepolsterten Felswanne, der kleine, bis zu 11 m tiefe Möserer See auf 1.292 m. Obwohl er sich im Naturschutzgebiet befindet (im Flachwasser gibt es Fieberklee, in Ufernähe blühen Alpenrosen und er dient als Brutplatz für verschiedene Wasservögel), ist hier das Baden erlaubt. Er gilt als einer der wärmsten Badeseen Tirols.
Wildmoossee und Lottensee
Nahe des idyllisch gelegenen Möserer Sees, auf dem Plateau Wildmoos (1320 m), einem sehr beliebten Naherholungsgebiet in der Nähe Seefelds, gibt es ein sehr interessantes Naturphänomen zu beobachten: wie aus dem Nichts bilden sich inmitten grüner Wiesen, Lärchen- und Birkenwäldern zwei Seen, der Wildmoossee und der Lottensee. Dieses a-periodische (nicht regelmäßig) auftretende "Naturwunder" ergibt sich wahrscheinlich aus einem Zusammenspiel des Wasserstandes in den unterirdischen Karstsystemen bzw. des Frühjahrsniederschlages und der Schneeschmelze.
Trotz vielfältiger Versuche, das Auftreten der Seen vorherbestimmen zu wollen, ist dies nicht gelungen. Die exakten Ursachen für das Auftreten bzw. das Ausbleiben der Seen sind nicht genau definierbar.
Der Wildsee - Namensgeber des Ortes Seefeld
Namensprägend für die 1022 erstmals urkundlich erwähnte Ansiedlung "Sevelt" (Feld am See) dürfte der schon damals existente Wildsee gewesen sein.
Zur Zeit Kaiser Maximilians wurden dort eine Fischart eingesetzt, welche dem See seinen "zweiten" Namen gab ("Lampretensee"). Allerdings war die wirtschaftliche Nutzung des Sees nur auf wenige Jahrzehnte beschränkt. Er trug und trägt weiterhin zur Schönheit der Seefelder Hochfläche bei und ist heute mit seinen zwei Strandbadeanlagen ein beliebter Badesee.
Das südliche Ufer des Sees (mit dem Reither Moor) ist wegen seiner botanischen Besonderheiten seit 1926 Naturschutzgebiet.